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Fachforum für Mehrgenerationenhäuser

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Fachforum für Mehrgenerationenhäuser

„Gesellschaftlicher Mehrwert durch MehrGenerationenHäuser“

MGH Binsfeld organisierte mit der Regierung von Unterfranken das erste Fachforum der unterfränkischen MehrGenerationenHäuser

In seiner Einladung zum 1. Fachforum der unterfränkischen MehrGenerationenHäuser schreibt Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer: „MehrGenerationenHäuser unterstützen hauptamtliche Strukturen mit freiwilligem Engagement. Sie sind zentrale Akteure der kommunalen Dienstleistungslandschaft, ermöglichen allen Generationen eine gesellschaftliche Teilhabe und halten unterstützende Angebote und Strukturen vor, um den Alltag als Familie und Alleinstehender gut bewältigen zu können. …“

Das MGH Binsfeld ist eines von den 12 MehrGenerationenHäusern in Unterfranken, die im Rahmen des Aktionsprogrammes der Bundesregierung als Pilotprojekt ins Leben gerufen worden sind. Vier Handlungsschwerpunkte haben die MGHs: Integration und Bildung, Haushaltsnahe Dienstleistungen, Alter und Pflege sowie Freiwilliges Engagement. Das MGH in Binsfeld unterhält konkret eine Kindertagesstätte, einen offenen Treff, bietet Mittagstisch für Groß und Klein an und organisiert viele Veranstaltungen, Fortbildungen und Aktionen. Auch ist es Anlaufstelle für die unterschiedlichsten Bedürfnisse im sozialen Bereich. Erste Ansprechpartnerin ist hier die Koordinaorin Stefanie Heßdörfer.

Als Pilotprojekt sollten in den vom Bund unterstützten MGHs Erfahrungen gesammelt und weitere Ideen entwickelt werden. Um einen Erfahrungsaustausch auf breitere Ebene der Öffentlichkeit vorzustellen, initiierte das MGH Binsfeld zusammen mit einem Beratungsteam das 1. Unterfränkische Fachforum. Mit Vertretern aus dem Verband, der Kirche und Kommunen bildeten die Teilnehmer einen großen Querschnitt aus dem sozialen Bereich der Region.

Nach der Begrüßung durch Regierungspräsident Dr. Paul Beinhöfer überbrachte der Vertreter des Sozialministeriums Hr. Ministerialrat Hilmar Holzner u.a. die positive Nachricht, dass die MGHs auch noch 2015 mit einer weiteren Förderung durch den Bund rechnen können. Wie es jedoch danach weitergeht, sei noch offen.

Moderiert von Frau Ruth Burchard, die von Seiten der Serviceagentur auch den MGHs beratend zur Seite steht., stellten die Vertreter der verschiedenen MGHs ihre Konzepte vor und diskutierten über unterschiedliche Möglichkeiten, wie die MGHs bei der Bewältigung der neuen gesellschaftlichen Aufgaben, welche sich mit dem demographischen Wandel ergeben, helfen können. Dabei wurde sehr deutlich, dass sowohl auf dem Land als auch in der Stadt die MGHs eine sehr wertvolle Arbeit im sozialen Bereich leisten, welche alleine über ehrenamtliche Arbeit nicht abgedeckt werden kann. Der gesellschaftliche Mehrwert durch die MGHs ist jedoch so groß, dass sich hier auch dauerhafte Investitionen von Seiten der Gemeinden rechnen.

Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer möchte die MGHs als starke Partner für die Kommunen sichern. Doch auch wenn das Pilotprojekt jetzt verlängert und vielleicht auch in eine langfristige Förderung kommen wird, wie sieht es mit den Gemeinden aus, die noch kein MGH haben? Die Sozialwende braucht feste Strukturen, einfache, verlässliche Förderstrukturen, damit Bewährtes erhalten und auch Neues entstehen kann.

Mit Binsfeld hat Arnstein schon ein MGH, mit dem professionelle Hilfe vor Ort vorhanden ist. Doch wie sieht es mit den anderen Ortsteilen Arnsteins und auch der Kernstadt selber aus. Bürgermeisterin Anna Stolz nutzte die Gelegenheit, sich hier persönlich Anregungen aus der Praxis zu holen, ebenso wie die Vertreterinnen des lokalen Bündnisses für Familie „Arnsteiner Netz“. Wie kann Arnstein dem demographischen Wandel begegnen? Franz Josef Sauer sieht den demographischen Wandel auch als Chance für die Zukunft. Wie kann die Großgemeinde Arnstein ihre Chancen im sozialen Bereich nutzen? Das Fachforum hat dafür viele gute Impulse geliefert. Und Arnstein kann mit der Planung für die „Neue Mitte“ die Weichen für eine familienfreundliche Zukunft stellen.

Manuela Meinhardt, lokales Bündnis für Familie „Arnsteiner Netz“
Stephanie Heßdörfer, MGH Binsfeld

Von links: Alexander Fuchs (Sozialkoordinator MGH Johannesberg), Hans Fiederling (1. Bgm. Waldbrunn), Clemens Bieber (Domkapitular, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes der Diözese Würzburg), Cornelia Fuchs (Bündnis für Familie – Arnstein), Anna Stolz ( 1. Bgm. Arnstein), Hilmar Holzner (Ministerialrat – Sozialministerium – Generationenpolitik), Dr. Paul Beinhofer (Regierungspräsident von Unterfranken), Franz – Josef Sauer (2.Bgm Arnstein und 1. Vorsitzender des Johannesvereins Binsfeld e.V.), Manuela Meinhard (Bündnis für Familie – Arnstein), Dr. Edda Weise (Dekanin der evang. Kirche Würzburg), Jürgen Krückel (Leiter MGH im Matthias – Ehrenfried –Haus), Stefanie Heßdörfer (Koordinatorin MGH Binsfeld), Ruth Burchard (Servicagentur der MGH` s in Deutschland, Moderatorin).

 

 

2016-12-17T17:53:35+00:00 10.10.2014|Aktuelles|